Bundesweite Protestwoche der Landwirte

„Ist der Bauer ruiniert, wird das Essen importiert.“

  • PXL_20230131_171819916.MP Vorstand AfD-Braunschweig
6. Januar 2024

Bundesweite Protestwoche der Landwirte Infostände in der Innenstadt – Traktoren-Fahrt in die Innenstadt ab 11:00 – Kundgebung Schlossplatz ab 13:00

„Ist der Bauer ruiniert, wird das Essen importiert.“

Und zu welchen Bedingungen das importierte Essen hergestellt wird, malen sich die Grünen offenbar wieder einmal nicht aus, weil sie dazu nicht in der Lage sind. Die importierten Lebensmittel unterliegen anderen, vermutlich schlechteren Qualitätsanforderungen, die Natur wird belastet und zerstört, Wälder werden gebrandrodet, Tiere werden verdrängt oder gar ausgerottet, die Fracht setzt wieder Unmengen des vermeintlich zu bekämpfenden CO² frei – und Deutschland wird mal wieder auf einem weiteren Gebiet abhängig.

Offenbar ist linksgrüne Politik nicht lernfähig.

Ab kommenden Montag protestieren die Landwirte gegen die geplanten Änderungen in der Agrarpolitik. Aber auch gegen die ausufernden Bürokratieanforderungen aus Land, Bund und der EU.

Landwirte protestieren gegen die unverschämten und unsensiblen Erhöhungen ihrer Betriebs- und Erzeugungskosten – die sich letztlich inflationstreibend auf unsere Nahrungsmittelpreise auswirken.

Das war der Versuch einer skrupellosen Haushaltssanierung, die man über Nacht auf dem Rücken unserer Bauern und unser aller Nahrungsmittelsicherheit plante, weil die Regierung kurz zuvor mit ihrem verfassungswidrigen Haushalt scheiterte.

Und damit protestieren die Landwirte letztlich für bezahlbare Lebensmittel und für unsere sichere Versorgung in den Städten mit Nahrungsmitteln.

Aber von diesen wirtschaftlichen Zusammenhängen, bis hin zur realen Gefahr massenweiser Insolvenzen im Agrar- und Speditionsbereich hat unser Wirtschaftsminister leider keine Ahnung.

Wir sind vermutlich das einzige Land auf diesem schönen Planeten, das sich fachfremde Minister leistet und sich immer noch allzu oft wundert, dass es sich im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Abstieg wiederfindet.

Kundgebung Braunschweig Schloss
Bauernproteste 08.01.2024 Braunschweig

Sind es Bürokraten, sind es Politiker, die unsere Lebensmittel anbauen, morgens ab 04:00 in den Ställen stehen und ihre Kühe melken oder sonntags ihre Felder bestellen?

Nein, es sind produktive Menschen, die häufig in kleinen traditionellen Familienbetrieben ihrer Verantwortung gerecht werden und ein Arbeitsethos an den Tag legen, das Grünen und Linken zumeist fremd ist.

Wir solidarisieren uns bundesweit mit den Forderungen und Protesten der Bauern.

Als Kreisverband der AfD in Braunschweig stehen wir hinter unseren Landwirten und Spediteuren und allen, die das Land am Laufen halten.

Bauernprotest

Während die linken Gruppen und Parteien, Bewegungen wie "Fridays for Future" oder die extremistischen Klimakleber unterwanderten oder sich schützend vor sie stellten, warnen sie nun davor, dass „rechte Gruppen“ den Protest der Landwirte „unterwandern“ könnten.

Warum machen sie das? Sie fürchten den mächtigen Protest dieser starken Bevölkerungsgruppe, die sie politisch nie erreicht haben. Auf die Idee, dass die Bauern Recht haben könnten, kommen sie nicht. Und sie haben eine Heiden-Angst davor, dass „Rechte“ und Bauern - also aufgeklärte Bürger - gemeinsam diese linke Zerstörungspolitik beenden könnten.
Jeder, der sich gegen die planlose wirtschafts- und teilweise bürgerfeindliche Transformation der Gesellschaft durch woke, realitätsferne Linke stellt, wird entsprechend gebrandet.

Auch wenn es das gute Recht der Bürger in einer Demokratie ist, anderer Meinung zu sein, so hat diese demokratiefeindliche, spalterische Vorgehensweise der Linken in den westlichen Großstädten immer noch eine gewisse Resonanz. Nicht bei der arbeitenden Bevölkerung, aber z.B. in den meinungsmachenden Medien.

Da diese ideologisch bedingten Ausgrenzungen und Aussagen leider immer noch – wenn auch stark abnehmend - verfangen und wir den Erfolg der Landwirte nicht schmälern wollen, werden wir uns nicht an den Protesten auf dem Schlossvorplatz beteiligen, sondern uns virtuell mit den eindrucksvollen und engagierten Notwehraktionen der Bauern solidarisieren.

Der Kreisverband der AfD Braunschweig wünscht gutes Gelingen der zahlreichen Veranstaltungen in der Braunschweiger Region – von Goslar bis Gifhorn, von Helmstedt bis Hannover!

Wir danken der Polizei, die einen versammlungsfreundlichen Großeinsatz plant und den friedlichen, wie notwendigen Protest gewährleistet.

Wir danken den Bauern, die ihren Unmut so demonstrieren und artikulieren, dass die Berliner Regierungs-Blase ihn nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern endlich auch begreifen wird.

Dieser Unmut ist in der ganzen Bevölkerung wahrnehmbar – und wächst mit jedem Tag der irrlichternden Ampelregierung, die unser Land dauerhaft auf vielen Ebenen ruiniert.

Redaktionelle Überarbeitung (Fotos) am 08.01.24

AfD-Braunschweig